Kfz tarifvertrag gehalt

Die Umstellung auf das NEW-System unterliegt einer klaren Schlüsseldatumsregelung: Die Änderung muss gemeinsam für alle Mitarbeiter eines bestimmten Unternehmens am selben Tag gelten. So wird das Unternehmen nicht zwei Gehaltssysteme parallel abwickeln müssen, sondern das OLD-Gehaltssystem gilt bis zum Wechsel auch für neue Mitarbeiter. Neu gegründete Unternehmen oder Unternehmen, die den Tarifvertrag im Handelssektor zum ersten Mal anwenden (z. B. weil sie zu diesem Tarifvertrag wechseln), müssen ihre Mitarbeiter nach dem NEW-Gehaltssystem klassifizieren. Andernfalls muss das Umstellungsdatum (der der erste Tag eines bestimmten Monats sein muss) durch eine Shopvereinbarung festgelegt werden. Ist kein Betriebsrat eingesetzt worden, so kann das Unternehmen den Termin festlegen, muss die Arbeitnehmer jedoch spätestens drei Monate vor der geplanten Umstellung schriftlich informieren. Als nächstes müssen die Arbeitnehmer (in Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat, wenn einer gegründet wurde) in das NEUE Gehaltssystem versetzt und spätestens vier Wochen vor dem Umstellungstermin durch eine NEUE Arbeitsanzeige (“Dienstzettel”) darüber informiert werden. Ein Hauptvertrag oder Einmastervertrag ist ein Tarifvertrag, der alle gewerkschaftlich organisierten Arbeitsplätze in einer Branche, einem Markt oder einem Unternehmen abdeckt und die allgemeinen Beschäftigungsbedingungen für alle Arbeitnehmer in der Branche, im Markt oder im Unternehmen festlegt. [1] [2] [3] Das NEUE Gehaltssystem sieht neue Formerfordernisse für All-in-Verträge vor, die eine detaillierte Aufschlüsselung enthalten müssen. Sie müssen die Höhe des Grundgehalts für die normale Arbeitszeit, die Höhe der Pauschalzahlung und die Bestandteile des Gehalts angeben (einschließlich, aber nicht beschränkt auf Überstunden an Sonn- und Feiertagen), ob Provisionen, falls vorhanden, verwendet werden, um andere Bestandteile des Entgelts zu decken, und wenn ja, welche und andere Bestandteile des Gehalts, wie z. B.

spezielle Zuschläge und die Gesamtvergütung (mit Ausnahme der Arbeitnehmer, die Provisionen erhalten). Eine jährliche Deckungsberechnung ist obligatorisch und muss den Mitarbeitern im ersten Quartal des Folgejahres vorgelegt werden. Master-Verträge sind in der Automobilindustrie, Schifffahrt, Paketexpress, Bergbau (insbesondere Kohlebergbau) und allgemeine verarbeitende Industrie üblich. Zum Beispiel neigen die UAW und die “Big Three” amerikanischen Autohersteller dazu, in diesem Muster zu operieren: Die Gewerkschaft wählt einen Hersteller aus, mit dem sie den größten Teil ihrer Verhandlungen führt; wenn eine Einigung erzielt wird, versucht die Gewerkschaft, denselben Vertrag auf die anderen anzuwenden. [2] Weitere Bereiche, in denen Masterverträge gefunden werden können, sind die Reifenherstellung,[6] die öffentliche Bildung,[7] das Backen,[8] die Buchhaltung und die Hauswirtschaft[9] und das Gesundheitswesen. [10] Die Bereits am 1. Dezember 2017 in Kraft getretene Reform des Lohnsystems zielte darauf ab, die Zahl der Gehaltspläne zu verringern und insbesondere ein modernes System von Beschäftigungsgruppen zu schaffen, mehr Rechtssicherheit bei der Einstufung von Arbeitsplätzen zu erreichen und nicht zuletzt die Altersdiskriminierung zu bekämpfen, indem die förderfähige Anzahl von Dienstjahren bei früheren Arbeitgebern gedeckelt wird. Die acht Gehaltspläne für zwei Kategorien des OLD-Gehaltssystems wurden auf einen einheitlichen Gehaltsplan reduziert, der für alle Beschäftigten im Handelssektor in ganz Österreich gilt. Die sechs ehemaligen Beschäftigungsgruppen wurden auf acht (A bis H) aufgestockt, die allgemeiner und abstrakter formuliert sind. Das Anfangsgehalt wurde angehoben, und als Ausgleich wurde die Einkommenskurve abgeflacht.

Heute gibt es nur noch fünf Gehaltsstufen (außer in den Beschäftigungsgruppen A und B), so daß innerhalb einer bestimmten Beschäftigungsgruppe nach drei, sechs, neun bzw. zwölf Jahren nicht mehr als vier schrittweise Schritte möglich sind. Zur besseren Orientierung wurde jeder Beschäftigungsgruppe beispielhafte Referenzfunktionen (typische Tätigkeiten) auf Basis von sieben Arbeitsbereichen (Beschaffung, Vertrieb & Vertrieb, Kauf- & Verwaltungsdienstleistungen, Marketing & Kommunikation, Logistik, technischer Service, IT) zugewiesen.